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Das Land zwischen Isar und Ammer kann als "Zentrum der Lüftlmalerei" in Oberbayern bezeichnet werden, die hier in zahlreichen farbenfrohen Fotografien wiedergegeben und in ansprechenden Texten beschrieben wird.

In Mittenwald, Krün, Wallgau, Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau findet der Liebhaber dieser ansprechenden Fassaden-bemalung unzählige Beispiele aus alter und neuer Zeit. Zwischen 1750 und 1800 schufen Franz Karner aus Mittenwald und Franz Seraph Zwinck aus Oberammergau Heiligen-darstellungen von hohem künstlerischem Niveau.

Das Leben der Gebirgsbewohner und deren Brauchtum führte vor allem der in Garmisch-Partenkirchen beheimatete Heinrich Bickel vor Augen, dessen Lüftlmalereien im Werdenfelser Land einen großen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Der Künstler lebte von 1897 bis 1965.

Noch sorgen Gerhard Ester, Garmisch, und Sebastian Pfeffer, Mittenwald, dafür, dass diese besondere Art von Malerei, über der ein "romantischer Zauber" liegt, nicht in Vergessenheit gerät. Neben den schon genannten Orten führt die "Lüftlmalerreise" dieses Buches auch in das Tiroler Leutaschtal, in die Jachenau und nach Vorderriß. Von Ober-ammergau aus wird noch ein Blick in die Nachbarschaft Unterammergau geworfen, da auch hier Franz Seraph Zwinck und Heinrich Bickel ihre "Malerspuren" hinterlassen haben.

Die Herkunft des Begriffs "Lüftlmalerei" ist nicht exakt geklärt. Das jedoch tut der Beliebtheit dieses heiteren "Rokokokindes" keinerlei Abbruch.

96 Seiten, ca. 130 überw. farb. Fotos,
28,5 x 21,5 cm, Hardcover
ISBN 978-3-929229-92-9
 
21,80 €
 

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